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Wieviel Sport ist gesund?

Über den gesundheitlichen Aspekt von Sport gibt es kontroverse Diskussionen. Kann es gesund sein, seinen Körper bis an die Leidensgrenze zu führen so wie bei einem Leistungssportler oder übertriebener Heimsport Aktivitäten?

Wohl kaum, denn wie beim Essen muss man nur einen Blick in die Natur werfen, schon ist die Antwort parat. Bewegung ist gut und richtig, alle Lebewesen bewegen sich um zu überleben, sie jagen, kämpfen oder flüchten. Doch kein Tier der Welt und schon gar nicht unsere Vorfahren haben jemals freiwillig einen 30 KM Marathon quer durch Dschungel oder Wüstensteppe abgelegt. Wenn überhaupt dann gemütlich per Fußschritt, wie etwa Tiere die längere Märsche hinter sich legen. Ein paar Km anstrengende Bewegung oder längere gemächliche Fußmärsche, Fahrrad fahren oder der gleichen sind im Vergleich zur Naturwelt genau richtig. Das Leistungssport alles andere als gesund ist, sieht man schon an den zahlreichen gesundheitlichen Problemen, die Profisportler haben. Ist Ihnen schon mal aufgefallen wie häufig Fußballer + Tennisspieler alleine von grippalen Effekten betroffen sind? Ganz zu schweigen von ernsthafteren Krankheiten. Kein Wunder, denn der Körper wird völlig überanstrengt. Zudem haben Sportprofis noch nie mit besonders hoher Lebenserwartung geglänzt.

Das Gegenteil, die totalen Bewegungsgegner sind natürlich noch schlimmer dran. Dabei ist Bewegung so einfach wie Schuhe zu binden. Es ist schon erstaunlich wie wenige Menschen sich bequemen die Treppe neben der Rolltreppe zu benutzen, von 200 Leuten etwa einer ,oder 1-2 Stockwerke zu laufen statt dem Fahrstuhl. Müssen 0,5 ? 1 Km lange Wege unbedingt mit dem Auto zurückgelegt werden, egal wie herrlich das Wetter vom Himmel strahlt? Jeder Supermarkt ist heutzutage um die Ecke, wenn das Haus nicht gerade total abgelegen liegt. Die großen Ketten haben fast jedes Dörfchen mit einem Lebensmittelmarkt versehen. Gut, wenn es in Strömen regnet, oder Wasserkästen eingekauft werden, ist das eine Sache. Doch bei genauer Betrachtungsweise wird jede Gurke oder Schachtel Zigaretten mit der Spritschleuder geholt, bloß nicht laufen oder Zweirad fahren. Der zeitliche Gewinn beim Auto fahren ist übrigens im negativen Bereich bei allem was bis etwa 1 Kilometer liegt! Wer´s nicht glaubt, sollte es probieren. Zu Rush Hour Zeiten in Großstädten sind die Autofahrt Werte noch schlechter. Bis man zum Auto gelaufen ist, eingestiegen, ausgeparkt, über 5 Ampeln + Stau, Parkplatzsuche, einparken, vom Auto zum Eingang gelaufen und anschließend das ganze rückwärts vollzogen hat, ist jeder sogar zu Fuß schneller. Bei so wenig freiwilliger Bewegung wundert es nicht, dass Überfettung, Verdauungsprobleme, Krebs und andere tödliche Krankheiten drastisch angestiegen sind.

Bewegung ist elementar lebensnotwendig, Sparzieren gehen müsst doch jeder schaffen, selbst wenn er Sport hasst, oder? Übrigens wären faktisch alle zumindest innerstädtischen Luftverschmutzungsprobleme, Verkehrsstaus und Ölpreis Inflationen in einem Schlag gelöst, wenn möglichst alle Wege bis zu einem Kilometer nicht mehr mit dem Auto zurückgelegt werden. Die Auswirkungen wären gigantisch. Dies wird wohl ein Traum bleiben, die Bequemlichkeit ist einfach unbesiegbar. Es sei denn der Benzinpreis steigt auf 10,- Euro / Liter?

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